Mrz 29 2015

Godot compilieren und Android Template / Vorlage erstellen

Linux (Ubuntu) vorbereiten


Für alle weiteren Schritte nötig
Benötigte Pakete wie scons und build-essential installieren:

1. Godot Pfad anlegen und Godot-Source herunterladen:

2. Entpacken nach ~/godot

1-Zeiler – “Linux (Ubuntu) vorbereiten”:

 

Java einbinden:


Für Android und Linux Compiling notwendig

Quelle: http://tecadmin.net/install-java-8-on-centos-rhel-and-fedora/

Linux x64 165.17 MB jdk-8u40-linux-x64.tar.gz  Download über wget Befehl

1. Download und entpacken:

2. Version als aktuell verwendete setzen:

optional (wenn nötig) – oft wird nur die oben heruntergeladene Java Version im System gefunden, dann überspringen:

3. Pfade setzen:

4. Java Version überprüfen:

java version “1.8.0_40″

Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.8.0_40-b25)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 25.40-b25, mixed mode)

5. JAVA_HOME /JRE_HOME / PATH Variable setzen:

1-Zeiler – “Java einbinden”:

 

Android SDK einbinden:


Für Android (apk) Export aus Godot

Quelle: http://maheo.eu/330-android-entwicklung-unter-opensuse-linux.php

1. SDK Download

–> http://dl.google.com/android/android-sdk_r24.1.2-linux.tgz (herunterladen)  Download über wget Befehl

( android-sdk_r24.1.2-linux.tgz in devl entpacken )

2. Pfad setzen

~/.bashrc/ bearbeiten (z.B. in Dolphin öffnen)

Hier nun irgendwo am Ende der Datei einfügen und speichern, ausloggen und wieder einloggen:

Alternativ im Terminal:

 

3. Android Tool öffnen / testen

Nach einem Neustart – nun im Terminal:

Folgende Pakete installieren:

  • Tools
  • Android 4.0.3 (API 15)
  • Android 2.2 (API 8)
  • Android 4.4.2 (API 19)
  • Extras – Android Support Library

Bildschirmfoto4

und wieder schließen ;)

4. ADB installieren

5. debug.keystore erstellen

6. NDK Download – optional
( nur für Android-Vorlagen Compilierung notwendig s.u. )

Download NDK (440Mb): http://developer.android.com/tools/sdk/ndk/index.html  Download über wget Befehl

android-ndk-r10c-linux-x86_64.bin – es handelt sich dabei um eine mit 7 zip entpackbare Datei, welche sich aber auch über folgende Befehle ins aktuelle Verzeichnis entpacken lässt:

7. NDK-Pfad im System einbinden – optional:
( nur für Android-Vorlagen Compilierung notwendig s.u. )

8. SDK-Pfad im System einbinden

 9. Godot konfigurieren:

Bildschirmfoto3

Nun können die .apk direkt aus Godot heraus erstellt werden.

2-Zeiler – “Android SDK einbinden”:

 

Quellen:

http://drm.sourceforge.net/wiki/index.php/Building_on_Linux_for_Android

http://stackoverflow.com/questions/26967722/how-to-install-android-ndk-in-linux

 

Android Export Vorlage / Template erzeugen


ACHTUNG: wie ich herausgefunden habe, kann mit der aktuellen stable, welche auf der Download-Seite angeboten wird, nach einer abgewandelten Export-Vorlage kein Spiel erstellt werden. Es muss auch das Programm compiliert werden (siehe unten). Möglicherweise wird dies mit dem nächsten Update obsolet.

Normalerweise reichen die Export-Templates von der Godot-Download-Seite vollkommen aus. Wer allerdings zusätzliche Module wie Admob einbinden möchte, kommt um eine selbst erstellte Version nicht herum.

Punkt 6 und 7 von der “Android” Anleitung oben müssen in diesem Fall zuerst noch durchgeführt werden!

1. Scons auf Android Ressourcen überprüfen

1.1. in den Godot-Source Ordner wechseln:

1.2. Prüfen, ob Scons die benötigten Android Ressourcen hat

Hier muss “android” in der Liste auftauchen

2. Android .SO erzeugen

Das führt zu einer normalen .so im Verzeichnis /bin als wäre der Vorgang mit “tools=no target=debug” durchgeführt worden.

Das Ergebnis ist daher eine sehr große Datei, da alle debug-Symbole enthalten sind.

Für die nächsten Vorgänge wird also
target=release_debug” oder “target=release
empfohlen (siehe “zur Info” unten)

3. Benötigte Unterordner in ~/godot anlegen:

4. Datei (.so) kopieren / verlinken

Nun muss die .so in den Android-Ordner “libs/armeabi” kopiert oder symbolisch verlinkt werden (bei Linux):

Bitte den Pfad <Deine compilierte .so Version> anpassen.

Hinweis 1: es darf immer nur eine .so im Verzeichnis liegen. Daher muss bei anderen Build-Typen (release, debug etc.) diese Datei immer ausgetauscht werden.

Hinweis 2: die Datei im Ordner bzw. der Name des symbolischen Links MUSS “libgodot_android.so” lauten. Andernfalls kommt es zu Fehlern.

Alternative —

X86 Alternative apk – einfach die o.g. Punkte gegen die folgenden austauschen:

2. Scons X86 Unterstützung (64bit)

Wer Unterstützung für x86 Android einbinden möchte, kann dies mit dem Compiler-Zusatz “x86=yes” bei scons tun (siehe 2.)
Dies führt allerdings dazu, dass die .apk am Ende rund 6 MB größer ist.

3. Benötigte Unterordner in ~/godot anlegen

4. Datei (.so) kopieren / verlinken

Nun muss die .so in den Android-Ordner “libs/x86″ kopiert oder symbolisch verlinkt werden (bei Linux)

Alternative ENDE

5. Toolchain Version anpassen – optional bei einem Versions-Fehler 

Es wird versucht, den Godot Android-Build aktuell zu halten, allerdings ändert Google seine Toolchain Version sehr oft. Sollte das Compilieren wegen einer falschen Toolchain Version abbrechen, kann diese erneurt werden.

5.1. Zuerst im NDK Ordner nach den aktuellen Versionen sehen.

~/devl/android-ndk-r10d/toolchains/
~/devl/android-ndk-r10d/platforms/

5.2. Nach “arm-linux-androideabi-4.8″ oder einer aktuelleren Version schauen (derzeitiger Stand: 4.9)

5.3. Umgebungs-Variablen setzen:

Achtung: bei einem 32bit NDK-Download lautet “linux-x86_64″ natürlich linux-x86

5.3. Für ARM:

 5.3. Für x86:

NDK_SYSROOT könnte auch “android-9” sein…

6. APK erstellen

Jetzt kommen wir zur eigentlichen Template-Erstellung

Godot benötigt eine frisch erstelle APK als Export Vorlage. Es öffnet diese APK, ändert ein paar Dinge im Innern, fügt die eigentlichen Programm Dateien hinzu und fügt alles wieder zusammen. Sehr praktisch das ganze.

Die Standard-Vorlage wurde mit folgendem Befehl compiliert:

Nun liegt im Ordner /godot/platform/android/java/bin die jeweilige APK (debug und / oder release), welche als Vorlage dient.

 

Hinweis: Cannot run program “~/devl/android-sdk-linux/build-tools/22.0.1/aapt” 

Sollte es zu einem Fehler kommen, kann es sein, dass ein 64bit System verwendet wird und einige 32bit Pakete fehlen. Diese können mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

 

Die beiden Dateien müssen nun mit dem folgenden Namen in deb Godot Vorlagen Ordner kopiert werden::

android_debug.apk
android_release.apk

- Fertig -

 

Sollte “android” wieder aus scons verschwinden, kann es sein, dass durch ein Update die Pfade entfernt wurden. Dann einfach nochmal folgenden Befehl im Terminal durchführen:

 

Zur Info:

Original Export Vorlage wurde wie folgend erstellen:

(debug)

Ausgabe APK liegt in:

platform/android/java/bin/Godot-release-unsigned.apk
(release)

Ausgabe APK liegt in:

platform/android/java/bin/Godot-release-unsigned.apk
(… wie zuvor)

1-Zeiler – “Android Export Vorlage / Template erzeugen”:

 


Godot Linux Version Compilierung


Für jene, die Godot aus dem Source-Code selbst compilieren möchten:
Derzeit zwingend erforderlich, wenn eine eigene Export-Vorlage benutzt werden soll:

1. Scons auf X11 testen:

>>  muss x11 anzeigen <<

2. Compilierung durchführen

Die erstellte Datei liegt nun als .bin im /bin Ordner und kann von dort kopiert / ausgeführt werden.

Quellen:
https://github.com/okamstudio/godot/wiki/compiling_linux
http://ashonit.blogspot.de/2014/03/compiling-godot-from-source-on-kubuntu.html
https://github.com/Mavhod/GodotAdmob

Jan 09 2015

In eigener Sache: neues Theme

Lange Zeit habe ich CustomCommunity für WordPress als Theme genutzt. Da mit dem Sprung auf Version 2 sämtliche Einstellungen verloren gehen und die Konfigurationsmöglichkeiten stark verändert wurden, bin ich nun auf das Graphene-Theme umgestiegen, welches ich auf einem anderen Blog einsetze und sehr zufrieden damit bin.

Sollten nun unerwartete Effekte auftreten, dann bitte ich diese einfach kurz in der Kommentar-Leiste zu berichten. Vielen Dank.

Jan 01 2015

BenQ Monitor mit HDMI – Bild bleibt schwarz oder schwarze Rahmen

Wenn man sich einen neuen Monitor zulegt, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass man lediglich die Geräte austauscht muss. Nicht so bei meinem BenQ Modell (GL2450). Da das zweite Problem (der große, schwarze Rahmen indirekt etwas mit Linux zu tun hat (bzw. mit der Catalyst Version von Linux), stelle ich es auch unter den Linux-Tags ein. Vielleicht hilft es ja wieder dem ein oder anderen.

Das 1. Problem:

Der Bildschirm bleibt schwarz, obwohl das Kabel erkannt wurde.

Hier liegt die Ursache in der Software des Bildschirms selbst: Es wird nur das Bild des VGA Anschlusses ausgegeben. Hat man den Monitor also lediglich an HDMI angeschlossen, wird das Signal nicht erkannt. Wer jetzt annimmt, man könnte mittels Menü-Taste den Eingang umstellen, irrt. Das Menü bleibt bei fehlendem Signal geschlossen.

Die Lösung:
Monitor über ein VGA Kabel (liegt der Verpackung bei) anschließen und dann mittels Menü-Taste auf System – Eingabe – HDMI wechseln. Dort kann man auch gleich den “Automatischen HDMI-Wechsel” auf EIN stellen.

Das 2. Problem:

Das Bild wird nicht auf die volle Größe skaliert / es befindet sich ein dicker, schwarzer Rahmen um das Bild

Die Ursache bzw. der Sinn dahinter ist mir nicht ganz ersichtlich, allerdings wird im Catalyst Control Center bei der Skalierungs-Option ein Underscan-Wert vorgegeben. Wenn wir diesen auf 0 setzen, wird das Bild augenblicklich auf die maximale Größe skaliert.

Die Lösung:
Catalyst Control Center mit Administrations-Rechten öffnen und den Wert bei Skalierungsoptionen auf 0 schieben:
monitor_benq

Nov 30 2014

Cronjob für TTRSS auf Raspberry Pi / Banana Pi

Wer ein Script regelmäßig aufrufen möchte, der bedient sich eines Cronjobs. Hier ein Beispiel für einen Job alle 15 Minuten zur Aktualisierung der Newsfeeds bei Tiny Tiny RSS.

Für Raspberry Pi:

dort eintragen:

Für Banana Pi:

dort eintragen:

Da wir uns bei dem Banana Pi standardmäßig als root einloggen, müssen wir dem Crontab einen “normalen” User als Aufruf mitgeben (mehr dazu unten).

Tipp:

Wer bei Banana Pi den Nano Editor nutzen möchte, kann auch folgenden Befehl nutzen:

Anmerkung:

Ruft man update.php als root-Benutzer auf, dann erhält man folgenden Fehler / Hinweis:

Das lässt sich mittels folgendem Befehl umgehen, indem wir für den Aufruf auf einen non-root User wechseln.

Anmerkung 2:

Bei folgendem Fehler sind die Verzeichnis-Rechte noch nicht vergeben:

Das könnt ihr mit dieser Zeile ändern:

Anmerkung 3:

Der PHP Pfad muss natürlich stimmen. Das könnt ihr mittels folgendem Befehl testen:

Sollte der Fehler “php not found” erscheinen, dann müssen wir noch php5 und php5-cli nachinstallieren:

Nov 29 2014

Lighttpd Webserver + PHP5 + MySQL + FTP Server unter Bananian

Hier habe ich bereits beschrieben, wie man den Lighttpd Webserver, PHP5 und MySQL Server unter Raspbian installiert. Da sich die Installation unter Bananian kaum unterscheidet, werde ich mich sehr kurz halten.

Zuerst die Paketliste aktualisieren:

Nun alle benötigten Pakete installieren:

Bei der MySQL Installation ein Passwort vergeben und als Server-Software Lighttpd wählen.

Bei phpmyadmin: Konfigurieren der Datenbank für phpmyadmin mit dbconfig-common? – JA

Für den FTP Server verweise ich auf diese ausgezeichnete Anleitung:
http://willy-tech.de/ftp-server-auf-raspberry-pi-mit-proftpd/ oYoX:  FTP-Server Auf Raspberry Banana Pi Mit ProFTPD (219.0 KiB - 624 Downloads)

Fertig :)

Nov 29 2014

Wlan auf Bananian / Banana Pi einrichten

Da ich noch einen Nano Wlan-Adapter von meinem Raspberry herum liegen habe, werde ich diesen nun an meinem Banana Pi betreiben. Das gute Stück hat keine 3 Euro auf eBay gekostet und sieht so aus:
wpid-camera_20141128192341065.jpg
Der Händler hat ihm den allumfassenden Namen “150Mbps 150M Mini USB WiFi Wireless Adapter Network LAN Card 802.11n/g/b EP98″ gegeben… aber das nur am Rande.

Wer auf Nr-Sicher gehen möchte, schaut sich zuerst die Liste mit unterstützten Sticks an.

Installation

Zuerst müssen wir 3 Pakete (und deren Abhängigkeiten) installieren (vielen Dank Thomas):

also im Terminal:

Nach dem Anschließen des Wlan-Sticks an unseren Banana Pi können wir mittels SSH und folgendem Befehl nachsehen, ob er erkannt wurde:

unter anderem wird folgendes (bei dmesg) erscheinen:
usbcore: registered new interface driver rtl8192cu

Wenn also der neue Treiber im System eingebunden wurde, kann dieser mit diesen beiden Befehlen im System als Netzwerk-Gerät verankert werden:

Konfiguration

Damit der Wlan-Zugang auch genutzt wird, müssen wir natürlich noch die Zugangsdaten im System hinterlegen. Dazu öffnen wir die Konfigurations-Datei mit folgendem Befehl:

Hängt bitte die Code-Zeilen unten nur an – NICHT die vorhandenen Zeilen löschen, da ihr euch sonst nur noch sehr schwer / gar nicht mehr mit dem Banana Pi verbinden könnt.

Hier können wir auf Wunsch auch gleich eine feste IP Adresse vergeben. Dazu unten mehr.

Für eine dynamische IP hängen wir folgendes an:

Passt hier bitte folgende Zeilen an:
wpa-ssid – Name eures Wlan-Netzwerks (wie er freigegeben wurde)
wpa-psk – das Wlan Passwort

Für die statische IP Adresse hängen wir alternativ folgenden Code an:

Passt hier bitte folgende Zeilen an:
adresss – die gwünschte IP des Banana Pi
netmask – kann meistens bleiben
gateway – die IP eures Routers
wpa-ssid – Name eures Wlan-Netzwerks (wie er freigegeben wurde)
wpa-psk – das Wlan Passwort

STRG + O zum Speichern
STRG + X zum Schließen von Nano

Nun startet ihr noch das Netzwerk neu:

Wenn ihr nun das Netzwerk-Kabel abzieht, dann wird automatisch über Wlan eine Verbindung hergestellt.

Wenn nicht:
Dann liegt wahrscheinlich ein Treiber-Problem vor. Mehr dazu unter folgendem Link
https://wiki.debian.org/rtl819x

Hier noch eine gute Anleitung für Wlan auf dem Raspberry Pi: http://www.datenreise.de/raspberry-pi-wlan-einrichten-edimax/ oYoX: 

Nov 29 2014

Banana Pi in Betrieb nehmen

Nachdem ich nun schon eine Weile den den Raspberry Pi in Gebrauch habe, wird es Zeit für ein kleines “Upgrade”. Soweit vollführt der rPi alle seine Aufgaben brav, doch macht sich bei seiner Hauptaufgabe (Tiny Tiny RSS Server) die etwas schwache Hardware bemerkbar.

Ich habe mich nun für einen Banana Pi als Nachfolger entschieden. Doppelte Prozessor-Leistung und Ram bei gleicher GPIO-Belegung (für meinen Einsatz als Steuerung der Funsteckdosen nicht unbedeutend) zu einem sehr guten Preis. Dieser Einplatinen-Rechner ist bereits für 37 Euro zu haben (z.B. bei dem eBay Händer Snogard). Dazu gleich noch ein Case, da die Maße geringfügig von denen des Raspberry Pi abweichen (wodurch dessen Gehäuse nicht passt). Den Rest erbt der Banana Pi (kurz Nana) vom Raspberry Pi.

Aber keine lange Rede, legen wir los.

Wir benötigen:

wpid-img_20141128_165618.jpg


Ich habe mich für Bananian (bzw. hier von der Entwickler-Seite) entschieden – eine Leichtgewicht-Debian-Distribution. Leichtgewicht, da nur die allernötigsten Programme mitgeliefert werden – optimiert auf den Server-Betrieb ohne Desktop. Also herunterladen und entpacken…

wpid-camera_20141128192341065.jpg
Zusätzlich werde ich noch ein 433Mhz Funkmodul zur Steuerung der Steckdosen verbauen. Dabei kommen mir die beiden Klappen des Gehäuses sehr entgegen, in welchen ich das Modul verstauen werde.

wpid-img_20141128_165716.jpg

Installation

(Quelle: forum-bananapi.de – oYoX.de: Forum Bananapi De Thread Raspbian Image Installieren (209.9 KiB - 696 Downloads))

1. Image herunterladen und entpacken.
2. SD Karte in den Rechner/Reader stecken ;)

- Aus eigener Erfahrung rate ich zur 2. Variante -

Variante 1

3. Pfad zur SD Karte herausfinden:

Ausgabe:

4. In den Ordner mit dem Image wechseln (mittels cd)

5. Nun das Image auf die SD Karte schreiben.
ACHTUNG – stellt sicher, dass der Pfad bei OF tatsächlich auf die SD Karte zeigt.

Der Entwickler empfiehlt:

Variante 2

1. ImageWriter für openSUSE installieren

2. ImageWriter starten (Suse Studio Imagewriter)
3. Die entprechende img Datei auswählen – sollte diese nicht sichtbar sein, dann im Datei öffnen Dialog den Filter entfernen:
imagewriter_filter
4. Die SD Karte im Dropdown Menü wählen und auf Write klicken.
5. Warten…

Und weiter bei beiden Wegen:

6. Nun die SD Karte in den Banana Pi einstecken und das Netzteil anschließen (micro USB neben dem HDMI Port – der andere Anschluss ist für OTG).

Die grüne LED sollte blinken – bei mir leuchtet ebenfalls die rote LED dauerhaft.
Der Netzwerk-Anschluss leuchtet blau sobald der Banana Pi verbunden ist.

Konfiguration

1. Sucht nun die IP im Router heraus (der Name sollte “bananapi” lauten)

Jetzt verbinden wir uns mit dem Banana Pi über die Konsole unseres Rechners:

2. öffnet nun ein Terminal und verbindet euch:

oder

Das Passwort lautet “pi”

optional: Problemlösung
Ich hatte an dieser Stelle das Problem, dass meine Verbindung mit folgenden Fehler immer wieder abgelehnt wurde:

Als Ursache vermute ich eine Unterbrechung des Installations-Vorgangs nach dem 1. Start… also einfach nochmal das Image aufspielen und den Banana Pi beim ersten Start nicht unterbrechen – ein Bildschirm als Ausgabemedium eignet sich beim feststellen des Installations-Vorgangs ;)

3. Die folgende Frage beantwortet ihr mit yes:

Und schon seid ihr verbunden:

4. gebt nun den folgenden Befehl zum Konfigurieren eures Banana Pi ein:

Nun meine Konfiguration als Beispiel:

mittels folgendem Befehl noch den Banana Pi neu starten und das war es erstmal mit der Konfiguration.

Software installieren

das bleibt jedem selbst überlassen, ich für meinen Teil werde die folgende Software installieren und dafür das jeweilige Tutorial auch wieder auf oYoX veröffentlichen ;)

lighttpd / php / mysql (Webserver u.ä.)
– vpn (verschlüsselter Tunnel)
ttrss (Newsfeed-Server) + Cronjob
fail2ban (Bruteforce-Angriffe blockieren)
openssl (verschlüsselte Verbindung)
– ftp-server (wie der Name sagt) PDF-Anleitung: FTP-Server Auf Raspberry Banana Pi Mit ProFTPD (219.0 KiB - 624 Downloads)

Nov 27 2014

TTRSS Android Client (News+) – update

Lange habe ich den Standard-Client von Tiny Tiny RSS auf Android benutzt, doch seit der Entwickler diesen leider wöchentlich immer weiter nach seinen eigenen Wünschen umgestaltet und dabei wichtige Features entfernt, war es Zeit für eine Alternative.

Der “TTRSS-Reader” von Nils Braden konnte mich in einem Test nicht so recht überzeugen, da alles etwas behäbig wirkt.

newsplus
Letzten Endes habe ich mich für “News+” von Noinnion entschieden. Ein äußerst schöner Client, der neben TTRSS auch viele weitere Dienste über Plugins einbinden kann.

Also zuerst “News+” installieren, danach das TTRSS Plugin einbinden und in diesem dann nur noch die Zugangsdaten des Tiny Tiny RSS Servers eingeben. Fertig.

Wer seinen Server im “single user” Modus aufgesetzt hat, kann im Android Client einfach als Name “admin” und als Passwort “password” eingeben.
Die Synchronisation erfolgt nur auf einem Weg – zum Server d.h. Feeds, die mit Android erstmal abgerufen wurden, werden in News+ so noch nicht als gelesen markiert, wenn diese zwischenzeitlich im Browser gelesen wurden.

Wer eine 2-Wege Synchronisierung nutzen möchte, der benötigt zudem ein Addon für Tiny Tiny RSS auf dem Server. Dieses einfach herunterladen und in /var/www/***TTRSS-PFAD***/plugins/api_newsplus entpacken. /

Nun kann das Plugin in den Tiny Tiny RSS Einstellungen (auf dem Server) aktiviert werden. Bei wem das nicht hilft, der kann das Plugin auch automatisch für alle User aktivieren. Dazu die config.php im root-Verzeichnis eures TTRSS Servers öffnen und folgende Zeile suchen:

dort tragt ihr (getrennt durch ein Komma) einfach noch , api_newsplus ein. Sie sieht dann ähnlich der folgenden Zeile aus:


Fehlerbehebung:

Es kann vorkommen, dass nach dem Installieren der Api ein “Authentication Error : NOT_LOGGED_IN” erscheint. Die Ursache liegt wohl in der Session ID. Abhilfe kann in diesem Fall die Beta-Version des TTRSS Plugins für Android schaffen. 

Eine andere Ursache kann ein “auth-plugin” in der config.php sein, welches trotz single-user Zugriff aktiviert ist.

Die Lösung ist denkbar einfach:
in der config.php des TTRSS Servers das entsprechende Authentication Plugin aus der Liste entfernen.

Bitte TTRSS in diesem Fall auf einem anderen Weg (z.B. mittels htaccess) absichern.

Update:
Das News+ TTRSS Plugin selbst hat einen Fehler, so verbleiben Daten-Fragmente auch nach der Abmeldung zurück, welche bei einem Login mit geänderten Daten dann falsche Werte liefern. Solltet ihr also die Login-Daten ändern müssen (wegen einer fehlerhaften Eingabe oder geändertem Server), dann empfehle ich stark, das News+ TTRSS Plugin erst zu deinstallieren und anschließend neu zu installieren.
Betrifft v1.0.5 und v1.0.5beta

Noch ein Link zum News+ Forum (englisch): https://groups.google.com/forum/#!forum/news_plus

Nov 06 2014

encFS gilt als unsicher – was nun

Wer auf seine Daten von überall zugreifen möchte, wird um einen Online-Speicher (Cloud) nicht herum kommen. Nun habe ich hier mehrere Anleitungen veröffentlicht, wie man seine Daten in der Cloud mittels Verschlüsselung absichern kann. Heute erhielt ich den Hinweis von Christian, dass die eingesetzte Verschlüsselungsmethode nach einem bezahlten Audit als unsicher gilt.

Sobald mehrere Versionen einer Datei vorliegen, kann die Verschlüsselung geknackt werden. In der Cloud liegen ganz schnell verschiedene Fassungen der ein und selben Datei, denn die jeweilige Sync-Software lädt natürlich jede geänderte Datei (sofort) auf den Server.

Nach dem Ende von TrueCrypt bin ich nun etwas ratlos, was eine geeignete / sichere Methode ist, seine Dateien zu verschlüsseln – Vorschläge bitte als Kommentar ;) Alternativ greift man wieder zur portablen Festplatte.

Weitere Informationen

Okt 29 2014

In eigener Sache: Rss Feed zeigt immer wieder neue Einträge

Wie vielleicht schon einige Besucher vom OpenSUSE Planet festgestellt haben, zeigt der RSS Feed in letzter Zeit sehr häufig Einträge aus meinem Blog als aktualisiert / neu an, obgleich sich diese nicht verändert haben. Bei der Ursachen-Suche hatte ich allerhand Plugins im Verdacht, allerdings war es nicht ein Cache Plugin oder jenes für ähnliche Beiträge, sondern das Syntax Highlight Plugin Crayon. Dieses fügt bei Verwendung eine Zeile mit sich ständig ändernder Nummer ein:

[crayon-54509bfa37f2c674695801/]

Da ich das Plugin sehr gerne nutze, möchte ich es nicht einfach deaktivieren und habe mich daher an den Entwickler gewandt. Die Lösung werde ich dann wie gewohnt hier veröffentlichen.

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