Wer über einen dyndns Dienst seinen Server im Internet verfügbar macht, sollte auf jeden Fall einige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Dazu zählen u.a. Fail2Ban, welches die Logdatei des Servers analysiert und entsprechende Verbannungen erstellt, aber auch der simple Verzeichnis-Schutz. Nun bietet Lighttpd von sich aus nicht die Möglichkeit der bekannten htaccess Methode, jedoch lässt sich ein gleichwertiger Schutz in der Konfigurations-Datei des Servers einstellen.
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sudo nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf |
Das Modul “mod_auth” bei server.modules eintragen, wenn es dort noch nicht vermerkt ist.
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server.modules = ( (...) "mod_rewrite", "mod_auth", (...) ) |
Am Ende wird nun der eigentliche Schutz eingebunden (einfach an den Schluss der lighttpd.conf stellen):
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$HTTP["host"] =~ "" { auth.backend = "htpasswd" auth.backend.htpasswd.userfile = "/etc/lighttpd/passwd" auth.require = ( "/phpmyadmin" => ("method" => "basic", "realm" => "Anmelden", "require" => "valid-user"), "/admin.php" => ("method" => "basic", "realm" => "Anmelden", "require" => "valid-user"), "/bilder" => ("method" => "basic", "realm" => "Anmelden", "require" => "valid-user") ) } |
Mit Strg+O speichern und Nano mit Str+X verlassen.
Jetzt wird es Zeit, sich ein Passwort generieren zu lassen, da in der Passwort-Datei eine verschlüsselte Form hinterlegt wird (“passwort” wird zu “Pej8Oc2NR65k6″… ich muss nicht erwähnen, dass sich dieses Passwort nicht eignet).
Besucht nun also einen s.g. htaccess-Generator (z.B. hier http://htaccess-generator.yourmy.org/htaccess.cgi ) und tragt in die beiden Felder “Userliste” und “Passwörter” die gewünschten Daten ein. Die restlichen Felder könnt ihr ignorieren, da uns nur die Ausgabe im Feld “.htpasswd” interessiert (der Rest hat bei Lighttpd keine Funktion). Nach einem Klick auf “weiter” erhaltet ihr die benötigten Zeilen.
Nun öffnen wir die Passwort-Datei, in welche wir den oder die User eintragen:
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sudo nano /etc/lighttpd/passwd |
und kopiert diese dort hinein.
Zu guter Letzt starten wir den Server mit der geänderten Konfiguration neu:
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sudo /etc/init.d/lighttpd reload |
Quelle: http://rootserverblog.com/2011/06/lighttpd-verzeichnisschutz-anlegen/
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