von Marco

Kurzer Tipp: Kein Ton bei Play On Linux mit Wine 64

Oktober 3, 2014 in OpenSUSE, PlayOnLinux von Marco

Ich bin gerade dabei, mein System auf 64bit umzustellen. Damit treten ein paar Probleme auf, deren Lösung ich euch nicht vorenthalten möchte.

Problem:
Kein Ton in Wine bei der 64bit Version von Pulseaudio

Lösung:

Die folgenden Pakete werden installiert:

Die Fehlerausgabe / Debug von Play On Linux:
ALSA lib dlmisc.c:252:(snd1_dlobj_cache_get) Cannot open shared library /usr/lib/alsa-lib/libasound_module_pcm_pulse.so

Alternativ:
Pulseaudio komplett deinstallieren, wodurch auf ALSA als Hauptausgabe zurück gegriffen wird:

danach noch

Um die neuen Abhängigkeiten zu erfüllen.

Jetzt wird bei mir unter anderem in den Videos / Cutscenen von Herr der Ringe online / Lotro zwar der Ton ausgegeben, allerdings stockt dieser alle 5 Sekunden kurz. Außerdem stockt die Video-Wiedergabe… mal sehen, ob ich das auch noch gelöst bekomme.

von Marco

Ordner für die Cloud verschlüsseln – EncFS unter Windows 7

August 29, 2014 in Allgemein von Marco

Wer von überall auf seine Dateien zugreifen möchte, kann diese bei einem der zahlreichen Anbieter in der Wolke / Cloud sichern. Nun wird sich (hoffentlich) schon jeder einmal Gedanken zur Sicherheit eben dieser Dateien gemacht haben. Zwar sollte man sensible Daten erst gar nicht hoch laden, allerdings lässt es sich nicht immer verhindern oder man möchte einfach eine Sicherung an einem dezentralen Ort wissen. Verschlüsselung heißt nun das Zauberwort  und diese bitte Betriebssystem übergreifend.

BoxCryptor ist ein guter Ansatz für jeden, der sich nicht lange mit dem Thema beschäftigen möchte und dennoch ein Mindestmaß an Sicherheit haben möchte. Neben Windows, Mac und Linux werden alle möglichen mobilen Betriebssysteme unterstützt.
Ich bin jedoch ein Freund von Open Source Software und damit kann BoxCryptor leider nicht dienen. Aber es setzt auf EncFS auf, welches selbst OpenSource.
Hier habe ich beschrieben, wie wir es in Linux einsetzen.

Für Windows nun folgende Anleitung:

Sehr gute Anleitung: https://www.kolja-engelmann.de/blog/2012/05/dropbox-sicherheit-encfs-vs-boxcryptor-vs-truecrypt/
Oder auch: http://seeseekey.net/blog/tag/encfs

1. Zuerst den entsprechenden Client (Dropbox, Copy.com,,…) herunterladen und installieren. Diese synchronisieren einen bestimmten Ordner (Ordner A) – vorerst sollte dieser leer sein, da sonst schon jetzt alle Dateien in dem entsprechenden Ordner unverschlüsselt hoch geladen werden.

2. Dokan Bibliothek herunterladen:
http://dokan-dev.net/en/download/#dokan
Oder direkt von oYoX.de: DokanInstall (562.4 KiB - 57 Downloads)
– installieren

3. EncFS Windows Port herunterladen:
http://members.ferrara.linux.it/freddy77/encfs.html
Oder direkt von oYoX.de: Encfs (1.0 MiB - 31 Downloads)
– entpacken

Ich empfehle für jeden Arbeitsplatz (z.B. Arbeit, Zuhause, Freunde) einen eigenen, verschlüsselten Ordner zu erstellen, da dann im Ernstfall nur besagte Dateien kompromittiert werden, sollte es irgendwo eine Schwachstelle (z.B. Trojaner) geben.

4. Das Programm „encfsw.exe“ starten. Ein kleiner, grauer Schlüssel erscheint in der Taskleiste.
Mit der rechten Maustaste auf diesen Schlüssel klicken und „Copy/Create“ auswählen.

EncFS4Windows geht einen sehr einfachen Weg – es legt einen zusätzlichen Laufwerksbuchstaben an, in welchen Ihr die Dateien schiebt, welche verschlüsselt und anschließend synchronisiert werden sollen.

Wählt also einen Ordner innerhalb des synchronisierenden „Ordners A“ und nennt ihn z.B. „Arbeit“.

Anschließend könnt ihr noch einen Laufwerksbuchstaben (z.B. „S“ für Secure ;) ) und ein Passwort vergeben. Ich empfehle den Paranoid-Modus, da eine höhere Verschlüsselung gewählt wird.

Unter „Preferences“ sollte noch „Launch at startup“ angeschaltet werden, damit das Programm mit Windows gestartet wird.
Kleine Anmerkungen an dieser Stelle:

A)
EncFS für Windows speichert die erstellten Laufwerke in der Registry und man kann sie leider nicht anders löschen, als über den Registrierungs-Editor. Also wenn ihr mal wieder ein Mount-Laufwerk löschen wollt, müsst ihr folgendes tun:
1. EncFS beenden (über das Schlüssel-Symbol)
2. Über die Windows Startmenu Suche „regedit“ aufrufen.
3. Folgenden Pfad durchklicken:

HKEY_CURRENT_USER\Software\EncFS (bei Ausführung als Administrator)
HKEY_USERS\S-1-5-21-xxxxxxxxxxx-xx (lange Nummer) \Software\EncFS (als User)

4. nun seht ihr Drive1, Drive2, … nach einem Klick darauf findet ihr die Details. Nun einfach das entsprechende Laufwerk löschen.

B)
Sollte der Fehler „Unknown error mounting drive X:“ erscheinen, dann müsst ihr Dokan nochmal deinstallieren, neu starten und es wieder installieren. Danach funktioniert alles prima.

 

von Marco

In eigener Sache – Umstellung der Download-Verwaltung

Juli 1, 2014 in Allgemein von Marco

Da ich gerade versuche, das Beitrags-Layout in Zukunft etwas zu vereinheitlichen, werde ich auch auf eine neue Download-Verwaltung setzen. Diese soll der Übersichtlichkeit dienen, da alle (im Beitrag erwähnten) Downloads auch nochmals unter dem jeweiligen Artikel zusammengefasst werden.

In der Vergangenheit habe ich teilweise sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt und werde daher nach und nach alle Beiträge in dieser Hinsicht auf das neue System umstellen.
Sollte es zu Problemen bei den Downloads kommen, wäre ich für eine kurze Nachricht (z.B. in den Kommentaren) dankbar, damit ich den Fehler beheben kann.

So sieht die neue Verwaltung aus:

Einzellink im Beitrag
neue_downloadverwaltung_1

Download-Zusammenfassung am Ende des Artikels
neue_downloadverwaltung_2

von Marco

Kurzer Tipp: Unter Linux im Querformat drucken

Juni 24, 2014 in OpenSUSE, Ubuntu von Marco

Immer wieder mal stolpere ich über den gleichen Fehler: man kann unter Linux (in LibreOffice) ab und zu nicht quer drucken.

Die Lösung ist denkbar einfach:

Im Dialog “Drucken” des jeweiligen Dokuments auf den Drucker klicken und dort die Eigenschaften aufrufen. Dann den Reiter “Gerät” auswählen und bei dem Menüpunkt “Druckersprache” von Automatisch: PDF auf PostScript (Level des Treibers) umstellen. Fertig

Das ist allerdings nur eine temporäre Lösung und nach einem Neustart sind die Einstellungen wieder weg.

Folgende Seite beschreibt, wie man (unter openSUSE) eine dauerhafte Lösung herbeiführt.

Alt + F2 drücken und dann folgende Zeilen hinein kopieren:

bzw. für die LibreOffice 64bit Version

und die gleichen Einstellungen hier vornehmen. Jetzt bleiben diese auch erhalten.

von Marco

Android root ohne PC nach Update

Juni 23, 2014 in Mobil / Android von Marco

Nach dem Update von Android auf Version 4.4.3 hatte ich (trotz Fix) weder das Clockworkmod Recovery Touch, noch konnte SuperSu seine Dienste verrichten.

Da ich gerade keinen PC in der Nähe hatte, musste ich mir eine “Android only” Variante überlegen. Also bin ich folgendermaßen vorgegangen (keine Gewähr; auf eigene Gefahr) :

1. Auf http://towelroot.com/ die App (durch Klick auf das Logo) heruntergeladen, installiert und ausgeführt. Diese App routet durch eine (von Geohot entdeckte) Sicherheitslücke das Gerät.

2. Danach im Appstore “SuperSu” und “Flashify” (hier) installiert. Nun Flashify starten und folgende Schritte durchführen:
-> Flash -> Recovery Image -> Download CWM -> CWM Touch
Danach wird neu gestartet.

3. Jetzt in SuperSu das Update mittels CWM durchführen lassen. Das Gerät startet in ClockWorkModRecovery und installiert SuperSu. Beim Neustart bzw der Frage von ClockWorkModRecovery nach dem Fix immer fixen lassen.

Das wars.

Kleine Anmerkung noch: wer sich wundert, dass das Android Update nicht durchgeführt werden kann und das Xposed Framework installiert hat, muss dieses erst deaktivieren.

von Marco

Brother MFC-7820N unter openSUSE 13.1 installieren

Juni 19, 2014 in OpenSUSE von Marco

Da die Treiber für diesen Drucker bereits integriert sind, ist er sehr schnell installiert.

Einfach “printer” oder “Druckeinstellungen” in die KMenu-Suche eingeben und den Eintrag “Druckeinstellungen” auswählen.

brother_mfc_7820_installieren_1

  1. Hier auf “Hinzufügen” klicken
  2. Netzwerkdrucker
  3. Netzwerkdrucker finden
  4. Bei Host die IP des Druckers eintragen
  5. Auf Suchen klicken

Der Rest läuft automatisch ab. Es kann so einfach sein.

von Marco

Programmverwaltung unter openSUSE – ein Kommentar

Juni 4, 2014 in OpenSUSE, Ubuntu von Marco

Irgendwie bin ich openSUSE ja verfallen, denn alles funktioniert, wie ich es mir wünsche. Wenn es doch mal etwas hakt, dann knuspere ich etwas, bis alles (wieder) funktioniert.
Eines jedoch ärgert mich immer wieder: Die Programm-Verwaltung.

Zwar habe ich mich nun schon daran gewöhnt, dass ich für neue Programme / Aufgaben immer wieder eine Suchmaschine befrage, jedoch ist es diese Notwendigkeit, welche mich stört. Das erinnert mich an Windows-Zeiten, zu welchen ich auf ähnliche Suchspiele angewiesen war.

Nun mag man einwerfen, dass es ja Seiten wie die folgenden gibt, jedoch sind diese entweder vollkommen unübersichtlich (viele Pakete für die selbe Software) oder für alle möglichen Distributionen und Desktops ausgelegt.

http://software.opensuse.org/appstore/
http://de.opensuse.org/Portal:Anwendungen
http://linuxappfinder.com/

Hier denke ich mit etwas Wehmut an Ubuntu zurück, welches eine schön aufgeräumte Programmverwaltung nebst Bewertung enthielt.
Ubuntu-Software_Center
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu

Ein Klick zum Installieren, ein weiterer zum entfernen, wenn es doch nicht gefällt.

Unter openSUSE benutze ich nach wie vor das Terminal mit dem Befehl sudo zypper install – oder – sudo zypper remove -u

Die Paketverwaltung unter Yast ist mir einfach zu unübersichtlich und überladen. Wenigstens sind Kategorien dazu gekommen ;)

Es gab 2011 mit Bretzn einen Versuch, eine schöne Software-Verwaltung zu erstellen, aber das Projekt ist wohl im Sand verlaufen.

Die 1-Klick Lösung von software.opensuse.org ist ein guter Anfang, aber es fehlt einfach eine Webseite mit Filterfunktion für die Distribution, Bewertungen, Screenshots und Kommentar-Funktion… oder ich habe sie schlicht noch nicht gefunden und meine Software-Suche mache ich mir unnötig schwer (für Tipps in den Kommentaren bin ich dankbar)

von Marco

PlayOnLinux – Spiele und Programme auslagern

Mai 30, 2014 in OpenSUSE, PlayOnLinux von Marco

Vorwort

Standardmäßig installiert PlayOnLinux alle Dateien im Home-Verzeichnis, was ja im Grunde auch gut so ist. Allerdings kann es auch sein, dass man eine andere Festplatte nutzen möchte, auf welcher man die (teilweise großen) Spiele-Dateien auslagert. Dies ist sehr leicht mittels symbolischen Link möglich. Ich werde nur von Spielen schreiben, jedoch trifft es auf Programme gleichermaßen zu.

Zweite Festplatte vorbereiten

Zuerst habe ich die Ziel-Festplatte mittels Partitionierer (Yast2) auf Ext4 formatiert und als Einhängepunkt (Einhängeoptionen – Partition einhängen) ein Ziel im /home Verzeichnis gewählt z.B.
/home/USERNAME/Programme
Ihr ersetzt natürlich Usernamen mit eurem Anmeldenamen.

Nun solltet ihr nach dem Beenden von „Partitionierer“ einen Ordner „Programme“ in eurem Persönlichen Ordner (/home/USERNAME) vorfinden. Diesen werden wir als Ziel für den symbolischen Link verwenden. (Quelle)
Da dieser Ordner jedoch standardmäßig noch dem Benutzer „root“ gehört, bitte zuerst auf euren Namen erweitern:
sudo chmod -R 755 ~/Programme & sudo chown USERNAME ~/Programme

Solltet ihr schon etwas installiert haben, dann liegt es in folgendem Ordner:
~/.PlayOnLinux/wineprefix/
und PlayOnLinux hat bereits einen symbolischen Link darauf in eurem Home Ordner eingerichtet.

PlayOnLinux Dateien umlagern:

Jetzt noch den Zielordner anlegen:


Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten:

Möglichkeit 1:
Alle PlayOnLinux Dateien sollen zukünftig auf der zweiten Festplatte gesichert werden.

In diesem Fall kopieren wir zuerst den Inhalt des alten Ordners auf besagte zweite Festplatte:

( hierbei sollte noch nichts gelöscht werden )

Nun benennen wir wineprefix um, damit es zu keinem Konflikt mit dem symbolischen Link kommt:

Den alten symbolischen Link im /home-Ordner löschen (siehe Anmerkung):

Nun einen neuen symbolischen Link mit dem neuen Verweis im Home-Ordner erstellen:

Gleiches im PlayOnLinux-Verzeichnis:

Jetzt könnt ihr PlayOnLinux aufrufen und alles testen. Wenn es wie gewünscht funktioniert, dann den alten Ordner noch entfernen:

Anmerkung:
Ihr könnt den alten Link mit folgendem Befehl wieder herstellen:

Möglichkeit 2:
Nur ausgewählte Spiele sollen auf die zweite Festplatte.

Diese Variante ist mit etwas mehr Arbeit verbunden, da ihr euch noch den Spielordner aussuchen müsst und diesen auf die 2. Festplatte kopiert (bzw. verschiebt – ich kopiere lieber zuerst und teste, ob alles funktioniert, bevor ich die alten Dateien lösche).
Dies müsst ihr für jedes Spiel aufs Neue machen, wenn ihr eines installiert – bei Variante 1 wird gleich auf der zweiten Festplatte installiert – ihr habt jedoch dann die volle Kontrolle, wo was landet.

Dazu zuerst in den Ausgangs-Ordner wechseln:
~/Programme/.PlayOnLinux/wineprefix
hier nun den entsprechenden Ordner-Namen notieren (z.B. LOTRO)

Auf der Platte einen leeren mit dem gleichen Namen erstellen und den Inhalt hinein kopieren:

Wir bennenen nun noch den Ordner um, damit es keinen Konflikt mit dem symbolischen Link gibt:

Als letztes setzen wir im wineprefix Ordner einen symbolischen Link auf den neuen Ordner

Testet nun die Funktionstüchtigkeit unter PlayOnLinux. Sollte alles wie gewünscht funktionieren, dann entfernen wir den alten Ordner:

von Marco

Kurzer Tipp: PDF unter OpenSUSE 13.1 öffnen

Mai 29, 2014 in OpenSUSE von Marco

Verwundert musste ich feststellen, dass ich nicht mehr ohne weiteres PDF lesen konnte. Was war geschehen. Okular war aus der Standard-Installation verschwunden und musste erst mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:

von Marco

Canon Pixma MP550 unter openSUSE installieren

Mai 24, 2014 in OpenSUSE von Marco

1. Treiber herunterladen:
http://www.canon-europe.com/(…) oder von oyox.de  MP550 Rpm Treiber Paket (2.3 MiB - 259 Downloads)

2. Entpacken und mit dem Terminal in folgenden Ordner wechseln:
/MP550_rpm_driver_pack/cnijfilter-mp550series-3.20-1-i386-rpm/

3. libtiff3 herunterladen und installieren:
http://software.opensuse.org/package/libtiff3

graphics
3.9.5
1 Click Install

4. Im Terminal nun ausführen:

Fertig.
Info:
Folgende Befehle dienen zum Auffinden der libpng12.so.0 und libpangox-1.0.so.0